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Reallabor ZEKIWA Zeitz – Zukunftsfähige Energieeffiziente Kreislauf-Innovationen für Bauen, Wohnen und Arbeiten (ZEKIWA)

Das im Rahmen des Neuen Europäischen Bauhauses (NEB) initiierte Reallabor ZEKIWA Zeitz zielt darauf ab, das historische Areal in Zeitz zu einem modernen, energieeffizienten und nachhaltigen Stadtquartier zu transformieren. Mehrere Partner aus Sachsen-Anhalt, darunter die Hochschule Anhalt und die Stiftung Bauhaus Dessau, bündeln ihre Expertise, um innovative Lösungen für ein zukunftsorientiertes Bauen, Wohnen und Arbeiten zu entwickeln. Der Fokus des Projekts liegt auf der Kombination von ökologischen, technologischen und sozialen Aspekten, um eine umfassende und nachhaltige Stadtentwicklung zu fördern.

Projektschwerpunkte

Ein wesentlicher Teilbereich des Projekts ist die Förderung der Biodiversität. Das ZEKIWA-Areal wird genutzt, um natürliche Lebensräume wiederherzustellen und die Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen. Urbane Wildgärten und grüne Korridore schaffen vielfältige Lebensräume für Pflanzen und Tiere und erhöhen die ökologische Vielfalt in städtischen Gebieten. Auf Testfeldern sollen recycelte Materialien wie Ziegel oder Beton sowie heimisches Saatgut zum Einsatz kommen, um innovative Ansätze zur Bodenverbesserung und Renaturierung zu erproben. Zudem wird untersucht, wie diese Flächen zur Energiegewinnung genutzt werden können, etwa durch Solaranlagen, ohne die ökologische Funktion zu beeinträchtigen. Die aktive Einbindung der Bürger:innen in diese Prozesse fördert gemeinschaftlich getragene Lösungen und stärkt die Partizipation der Gemeinschaft.

Projektgebiet

Zeitz

Neuigkeiten vom Projekt auf Instagram

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    Das Projekt Reallabor ZEKIWA Zeitz besucht die Wilde Klimawand der Universität Stuttgart. Durch die Fassadenbegrünung auf 120 m² wird sowohl die Arten- und Strukturvielfalt im urbanen Raum gefördert als auch die Potentiale zur Reduzierung von Hitzebelastungen wissenschaftlich untersucht. 🏢🌎🌸🌱 Alexander Biess (Zekiwa, Hochschule Anhalt), Eva Bender (Helix Pflanzensysteme GmbH), Pia Krause (IBP Fraunhofer), Prof. Dr. rer. nat. Leonie Fischer (ILPÖ) und Yannik Wehr (Zekiwa, Hochschule Anhalt) (von links nach rechts) tauschten sich aus, wie die Wilde Klimawand entwickelt, installiert und erhalten wird und welche Effekte sich bisher nachwiesen ließen. Weitere Informationen, u.a. ein Leitfaden zur Fassadenbegrünung, findet sich auf der Projektseite: 📍 https://www.iabp.uni-stuttgart.de/forschung/Umweltgerechtes-Bauen-fuer-Menschen-Flora-und-Fauna/die-wilde-klimawand/ Die Förderung der Wilden Klimawand erfolgte durch die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung und den Stuttgarter Klima-Innovationsfond. 🤝 Das interdisziplinäre Zekiwa-Konsortium umfasst die Projektpartner: Stadt Zeitz Hochschule Anhalt Stiftung Bauhaus Dessau Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Forum Rathenau e.V. ✨ ZEKIWA wird gefördert mit Mitteln der Europäischen Union und des Landes Sachsen-Anhalt (Programm: Neues Europäisches Bauhaus – JTF). 📸 Y. Wehr