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Open land areas are among the most valuable ecosystems in our cultural landscape. Grasslands, heaths, bogs, and fields are not only important habitats for numerous plants and animals, but also play a crucial role in climate change adaption. Preserving, maintaining, and restoring them is the primary goal of our research.

Offenlandinfo is a platform for the working groups of Prof. Dr. habil. Sabine Tischew, Prof. Dr. habil. Anita Kirmer, Prof. Dr. Annett Baasch, Prof. Dr. habil. Christina Fischer and Prof. Dr. Markus Meyer at Anhalt University of Applied Sciences.

© Michael Jung
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© Paula Fuchs
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© Paula Fuchs
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At Offenlandinfo, we share our expertise on these key topics

Nominierte sowie Ausgezeichnete Projekte

All upcoming events and activities can be found in our event calendar.

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    🌿 Nächste Veranstaltung des botanischen Vereins Am Samstag, den 15.08.2026 von 10:00-15:00 Uhr, geht es um die Beweidung und Wiederherstellung von struktur- und artenreichem Feuchtgrünland im Wulfener Bruch. Organisation: Sandra Mann (Hochschule Anhalt Anhalt/ LPV Saaletal e.V.), Daniel Elias, Sabine Tischew (beide Hochschule Anhalt) und Christiane Hönicke (Primigenius gGmbH) Das Wulfener Bruch ist ein ca. 800 ha großes Niederungsgebiet im Überschwemmungsbereich der Elbe. Bis in die 1970er Jahre stellte es ein artenreiches Rückzugsgebiet mit wertvollen Feuchtwiesen dar, bevor Entwässerung und Grünlandumbruch zu Biodiversitätsverlusten führten. Seit den 1990er Jahren werden durch extensive Nutzung, Wiedervernässung und Flächenerwerb wieder naturnahe Feuchtwiesen hergestellt. Die Primigenius gGmbH (Tochterunternehmen des NABU Köthen) beweidet seit 2002 einen Teil der Flächen mit Heckrindern und Koniks. Zuvor hatte bereits der NABU Köthen die Beweidung organisiert. Wir wollen uns im Rahmen der Exkursion beweidetes Frisch-/Feuchtgrünland anschauen. Zum Teil handelt es sich dabei um Brenndolden-Auenwiesen (LRT 6440) und Flachland-Mähwiesen (LRT 6510). Wir werden sehen, dass das typische Pflanzenarteninventar auch durch extensive Beweidung erhalten werden kann. Außerdem soll im Rahmen der Exkursion das Projekt WeideVielfalt und die Aufwertung von Weideland durch gezielte Ansaaten vorgestellt werden. Auch das Tier- bzw. Beweidungsmanagement wird eine Rolle spielen. Treffpunkt: Parkplatz an der Ecke Diebziger Straße/Am Anger, 06386 Osternienburger Land OT Wulfen (51°49'20.7"N 11°56'02.4"E). Ab hier Bildung von Fahrgemeinschaften. Bei Bedarf können Exkursionsteilnehmer 09:45 Uhr am Bahnhof Wulfen/Anh. abgeholt wer-den. Bitte hierfür im Vorfeld Daniel Elias kontaktieren (daniel.elias@hs-anhalt.de). Wie immer sind alle interessierten Gäste herzlich willkommen! Weitere Infos unter: https://botanischer-verein-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2026/02/Veranstaltungen_2026_BV-ST_Programm.pdf

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    Die letzten Heuschreckenerfassungen stehen an ... dann sind die Geländearbeiten für diese Saison im Projekt #DiMaPV abgeschlossen! ✨ Das Projekt „Diversitätsförderndes Pflegemanagement in Freiflächen-Photovoltaikanlagen“ wird gefördert vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Weitere Informationen unter: https://offenlandinfo.de/projekt/dima-pv/

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    Am 22. September 2026 lädt die Hochschule Anhalt – ausgerichtet vom Forschungszentrum für Agri-Photovoltaik – zum 1. Mitteldeutschen Agri-PV Workshop ein. Eingeladen sind Praktiker:innen aus Landwirtschaft und PV, Behörden sowie Wissenschaft, um sich zu informieren, auszutauschen und zu vernetzen. Unter den Leitthemen „Technische Lösungen“, „Landwirtschaft in der Agri-PV“ und „Biodiversität“ erwarten Sie Vorträge mit Ergebnissen aus unseren Anlagen, Beiträge externer Referent:innen und eine Podiumsdiskussion. Ziel ist der schnelle Wissenstransfer in die Praxis – von Systemdesigns und Bewirtschaftungskonzepten über betriebliche Integration bis zu Maßnahmen für Biodiversität – mit ganzheitlichem Blick auf Technik, Agronomie, Ökologie und Wertschöpfungsketten. Nach der Mittagspause ist eine Besichtigung der Agri-PV-Forschungsanlagen möglich. Anmeldung und Programm finden Sie hier: www.hs-anhalt.de/agripvplus

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    Entdeckt die BIODIV-SOLAR Toolbox! Unser digitales Informationssystem unterstützt die Planung biodiversitätsfördernder PV-Anlagen. ☀️🌿 Das bietet die Toolbox: ✅ Bewertungen des Biodiversitätspotentials von PV-Anlagen ✅ Ertrags- und Energiekostenprognosen ✅ Vorschläge für biodiversitätsfördernde Maßnahmen ✅ Praxisnahe Anleitungen zur Maßnahmenumsetzung ✅ Empfehlungen für passende Wildpflanzen und Saatmischungen Jetzt testen unter: biodivsolar.offenlandinfo.de

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    Who visited this nest? 🪺🦝 As part of her PhD research, @Brígida Bowen (https://www.linkedin.com/in/brigidabowen/) investigates nest predation in agricultural landscapes. This spring, she placed artificial bird nests in wildflower strips and hedgerows. Each nest contained one quail egg and one plasticine egg. While the quail egg indicates whether a nest has been predated, the marks left on the plasticine egg help us identify the animal groups responsible. 📷 Wildlife cameras also captured the actual nest visitors—including this raccoon sneaking in at night to steal an egg. By comparing wildflower strips and hedgerows, we aim to understand how these different habitats influence nest predation and which conditions provide safer breeding sites for ground-nesting birds. These insights help improve farmland management and supporting the conservation of ground nesting bird species. Wer hat dieses Nest besucht? 🪺🦝 Im Rahmen ihrer Doktorarbeit untersucht @Brígida Bowen die Nesträuberei in Agrarlandschaften. In diesem Frühjahr legte sie künstliche Vogelnester in Blühstreifen und Hecken an. Jedes Nest enthielt ein Wachtelei und ein Ei aus Knetmasse. Während das Wachtelei zeigt, ob ein Nest geplündert wurde, helfen die Spuren auf dem Knetei dabei, die verantwortlichen Tiergruppen zu identifizieren. 📷 Wildkameras hielten die tatsächlichen Nestbesucher fest – darunter diesen Waschbären, der sich nachts an ein Nest schlich, um ein Ei zu stehlen. Durch den Vergleich von Blühstreifen und Hecken möchten wir untersuchen, wie diese unterschiedlichen Habitattypen die Nesträuberei beeinflussen und welche Bedingungen Bodenbrütern sicherere Brutplätze bieten. Diese Erkenntnisse tragen dazu bei, das Management von Agrarlandschaften zu verbessern und den Schutz bodenbrütender Vogelarten zu unterstützen.

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    Im #DiMaPV Projekt untersuchen wir aktuell das Vorkommen von Heuschrecken in Solarparks in Mitteldeutschland und Hessen. Dafür setzen wir sogenannte Isolationsquadrate ein, mit denen die Tiere erfasst werden können. Besonders neugierig auf unsere Arbeit waren übrigens die Esel auf einer der Beweidungsflächen. Sie haben unsere Isolationsquadrate ganz genau unter die Lupe genommen. ✨ Das Projekt „Diversitätsförderndes Pflegemanagement in Freiflächen-Photovoltaikanlagen“ wird gefördert vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Weitere Informationen unter: https://offenlandinfo.de/projekt/dima-pv/

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    Nächste Veranstaltung des Arbeitskreises heimische Orchideen Sachsen-Anhalt e. V. (http://www.aho-sachsen-anhalt.de) Am Wochenende vom 21.-23.08 findet das Pflege-Wochenende im Burgendlandkreis statt. Bei Interesse Übernachtung mit gemeinsamen Grillen auf einem Zeltplatz im Unstruttal. Um Anmeldung wird gebeten. Weitere Infos unter: https://botanischer-verein-sachsen-anhalt.de/veranstaltungen/

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    Master-Studierende in Aktion – Planung von Naturschutzmaßnahmen mit Akteuren aus der Praxis Die Planung von Naturschutzmaßnahmen ist jedes Jahr Gegenstand im Modul „Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen“. Dabei arbeiten wir mit zahlreichen Akteuren aus der Praxis zusammen, die eine reale Projektfläche zur Verfügung stellen, welche naturschutzfachlich aufgewertet werden soll. Es gilt zuerst den aktuellen Flächenzustand zu ermitteln, bspw. die Biotopqualität und das Arteninventar. Anschließend entwickeln die Studierende in Gruppen Aufwertungsszenarien, inklusive einer konkreten Maßnahmenplanung und Kostenschätzung. Die verschiedenen Maßnahmenkonzepte der Studierenden können als Inspiration für die Praxisakteure dienen oder werden sogar später in die Tat umgesetzt. In diesem Jahr standen die Steinkuhlen bei Friedrichsaue und Hausneindorf im Fokus. Die Studentin Anneke Hoppe hat Eindrücke vom Tag der Flächenbesichtigung am 5.5.2026 festgehalten – im Video zu sehen sind die Studierenden des 2. Fachsemesters MLP, die Kursleitung Prof. Baasch sowie Dr. Antje Birger von der Stiftung Kulturlandschaft, Dr. Karina Engst als Mitarbeiterin des Scabiosa-Projektes, Matthias Haase vom Landschaftspflegeverband Grüne Umwelt und Ines Pozimski von der Landgesellschaft. Insgesamt war dies wie immer eine sehr gelungene, praxisnahe Lehrveranstaltung mit gutem Austausch zwischen den Akteuren aus der Praxis und den Studierenden – Herzlichen Dank an alle Anwesenden! Video: A. Hoppe

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    New publication by Williams C. Iwebema et al! 🎉 We are pleased to share the latest AgriRestore publication in MethodsX, presenting a rapid and robust HPLC-based method for measuring soil enzyme activities using 4-nitrophenyl-linked substrates. Soil enzyme activities are widely used as indicators of microbial functioning and nutrient cycling; however, conventional spectrophotometric assays often struggle when analysing carbon- or humus-rich soils because naturally occurring organic matter causes significant background colour interference. In this study, the authors developed a fast HPLC method that overcomes these challenges by selectively separating 4-nitrophenol from humic substances before quantification. With a chromatographic run time of just 2.7 minutes, the method eliminates the need for substrate-free soil controls while providing reliable measurements, even in highly organic soils. The approach can be applied to a wide range of 4-nitrophenyl-based enzyme assays, making it a valuable tool for soil science and restoration research. Wir freuen uns, die neueste Veröffentlichung aus dem AgriRestore-Projekt in MethodsX vorzustellen. Die Studie präsentiert eine schnelle und robuste HPLC-Methode zur Bestimmung von Bodenenzymaktivitäten mithilfe von 4-Nitrophenyl-gekoppelten Substraten. Bodenenzymaktivitäten sind wichtige Indikatoren für die mikrobielle Aktivität und den Nährstoffkreislauf. Die neue Methode ermöglicht zuverlässige Messungen selbst in stark organischen Böden und ist mit einer Laufzeit von nur 2,7 Minuten besonders effizient. Read the full paper here: https://doi.org/10.1016/j.mex.2026.104026

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    🌿 Nächste Veranstaltung des Botanischen Arbeitskreis Nordharz e. V. Am Samstag den 18.07.2026 findet eine Kartierungsexkursion im Raum Friedrichshöhe in das Waldgebiet „Moor- und Mordtäler“ statt. Treffpunkt: 10 Uhr Einfahrt Steinweg S Friedrichshöhe westlich der Straße, Breitenstein-Friedrichshöhe (Koordinaten Dezimal: 10,93222 E, 51,63171 N; GK: 4426170, 5722460). Leitung: U. Grzyp, A. Hoch Weitere Infos unter: https://botanischer-verein-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2026/03/Botanischer_Kalender_2026_ST.pdf

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    Auf Exkursion am Süßen See: Studierende tauschen den Hörsaal mit der freien Landschaft… Im Rahmen des Moduls „Landschaftspflege und -entwicklung“ im Bachelorstudiengang „Naturschutz und Landschaftsplanung“ an der @hsanhalt waren wir im Mai am Süßen See und auf dem Läusehügel bei Langenbogen im Mansfelder Land unterwegs. An den Hängen nördlich des Süßen Sees kommen Trockenlebensräume vor, die nicht nur hinsichtlich ihrer Artenvielfalt, sondern auch aufgrund ihrer räumlichen Ausdehnung beeindrucken Für den Erhalt der verschiedenen Trockenrasen am Süßen See ist eine kontinuierliche Pflege in Form von Beweidung essenziell. Welche Herausforderungen hierbei zu bewältigen sind und was es genau heißt, die in vielen Bereichen steilen Flächen mit Schafen und Ziegen zu beweiden, darüber haben wir uns mit Michèle Siebmann von der @schaeferei_suesser_see vor Ort ausgetauscht. Das interessante Gespräch mit der Schäferin, die Einblicke in Beweidungspraxis und förderpolitischen Rahmenbedingungen sowie aktuellen Herausforderungen waren besondere Highlights der Exkursion. Eine ganz andere Flächensituation haben wir uns auf dem Läusehügel – einem kleinen Flächennaturdenkmal bei Langenbogen – angesehen. Die flache Kuppe liegt inmitten von intensiv genutzten landwirtschaftlichen Flächen und umfasst nur ca. 0,3 Hektar. Trotz der geringen Flächengröße kommt hier eine Vielzahl an verschiedenen wertvollen Trockenrasen-Arten vor - u.a. der Dänischer Tragant (Astragalus danicus), die Graue Skabiose (Scabiosa canescens), der Niederliegende Ehrenpreis (Veronica prostrata), der Berg-Klee (Trifolium montanum), das Haar-Pfriemengras (Stipa capillata). Inwieweit wir im Naturschutz auch solche kleinen Reliktstandorte – sogenannte Splitterflächen – erhalten können und was es dazu braucht, wurde auf der Exkursion thematisiert. Wie hier, so tauschen die Studierenden des Bachelorstudiengangs Naturschutz und Landschaftsplanung in vielen Modulen ihres Studienplanes den Hörsaal mit der freien Landschaft. Fotos: Paula Fuchs

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    13. Netzwerktreffen Renaturierung in Bernburg: Wir feierten das 10-jährige Jubiläum des Netzwerkes in großer Runde mit über 100 Teilnehmenden. Am ersten Tag gab es ein vielseitiges Programm aus Vorträgen (Bilder 2-3), welche online auch zur Verfügung stehen (https://renaweb.standortsanalyse.net/veranstaltungen/#archiv), und einem anschließenden Rundgang zu den vielen Ver-suchsflächen unserer Arbeitsgruppe auf dem Campus, bspw zu denen von #RegioProD (Bilder 4-6). Auch Austausch und Erholung kamen dabei nicht zu kurz (Bild 7). Am zweiten Tag führen Exkursionen entweder in die Oranienbaumer Heide (Bild 8) oder zu den angesäten Etablierungsfenstern von #WeideVielfalt in den Wulfener Bruch (Bild 1 unten, 9-10). Vielen Dank für Eure Teilnahme, die anregenden Diskussionen und die zahlreichen positiven Rückmeldungen! Die Organisation war uns eine große Freude, die uns als Team zusammengebracht hat (großer Applaus an alle Beteiligten!).